WordPress-Updates machen lassen: worum es geht
WordPress, Plugins und Themes erhalten in kurzen Abständen neue Versionen. Das Update selbst ist oft nur ein Klick. Aufwendig ist alles drumherum: vorher sichern, prüfen, ob die neue Version zu Ihrer Installation passt, und danach kontrollieren, ob die Website noch so funktioniert wie vorher.
Genau diese Arbeit übernimmt unser Update-Service. Er ist Teil des WordPress-Wartungsvertrags, zusammen mit wöchentlichem Backup und Firewall-Wartung. Einen Überblick über alle Leistungen gibt die Seite Website-Wartung.
Was beim Update schiefgehen kann
Die meisten Updates laufen ohne Auffälligkeiten durch. Wenn nicht, liegt es fast immer an einer dieser Ursachen.
Plugin-Konflikte
Viele WordPress-Websites nutzen zahlreiche Plugins von verschiedenen Entwicklern. Ändert eines davon seine Arbeitsweise, kann ein anderes plötzlich Fehler werfen: Das Kontaktformular sendet nicht mehr, der Seiten-Editor lädt nicht, ein Slider bleibt leer.
PHP-Kompatibilität
Neue Plugin-Versionen setzen oft eine aktuellere PHP-Version voraus, als auf älteren Hosting-Tarifen läuft. Umgekehrt vertragen alte Plugins eine neue PHP-Version nicht. Wer Updates lange aufschiebt, gerät leicht zwischen beide Anforderungen.
Theme-Anpassungen
Wurden Änderungen direkt in den Dateien eines Themes vorgenommen statt in einem Child-Theme, überschreibt das nächste Theme-Update diese Anpassungen. Das Design sieht danach anders aus oder eigene Funktionen fehlen.
Weißer Bildschirm und kritischer Fehler
Im ungünstigsten Fall zeigt die Website nach einem Update nur noch eine weiße Seite oder die Meldung, dass ein kritischer Fehler aufgetreten ist. Oft ist dann auch der Admin-Bereich nicht mehr erreichbar. Ohne aktuelles Backup wird die Fehlersuche schnell zeitaufwendig.
Aufgeschobene Updates stauen sich
Je länger eine Website nicht aktualisiert wurde, desto mehr Versionssprünge kommen auf einmal zusammen. Dann ändern sich mehrere Plugins, das Theme und der Core gleichzeitig, und bei einem Fehler lässt sich die Ursache kaum noch eingrenzen. Regelmäßige kleine Updates sind deshalb leichter zu beherrschen als ein großer Sprung nach zwei Jahren.
Wer seine Updates selbst erledigt, findet in der Checkliste für WordPress-Updates die wichtigsten Vorkehrungen.
Unser Ablauf Schritt für Schritt
Jedes Update – ob WordPress-Core, Plugin oder Theme – durchläuft bei uns dieselben Schritte:
- Backup: Vor dem Update liegt ein aktueller Stand Ihrer Website auf einem externen Speicher, also außerhalb Ihres Webspace.
- Kompatibilität prüfen: Wir lesen das Änderungsprotokoll der neuen Version und gleichen die angegebenen Mindestanforderungen mit Ihrer WordPress- und PHP-Version ab.
- Update einspielen: Erst dann wird die neue Version installiert.
- Funktion prüfen: Danach sehen wir uns Ihre Website an – Startseite, zentrale Unterseiten, Formulare und die Darstellung des Themes.
- Bei Problemen zurückspielen: Funktioniert etwas nicht mehr, stellen wir den vorherigen Stand wieder her und melden uns bei Ihnen, wie es weitergehen kann.
Hinweis: Fehler in Software von Drittanbietern lassen sich nicht ausschließen. Der Ablauf sorgt dafür, dass ein Problem früh auffällt und der Weg zurück offensteht.
Die 48-Stunden-Frist und sicherheitskritische Updates
Updates für WordPress-Core, Plugins, Themes und Firewall spielen wir innerhalb von 48 Stunden nach Erscheinen ein. Diese Frist gilt innerhalb der Servicezeiten Mo–Fr 8–18 Uhr, nicht an Feiertagen in Sachsen. Erscheint ein Update am Freitagabend, geht es also am Montag weiter.
Sicherheitskritische Updates behandeln wir bevorzugt. Gerade bei geschlossenen Sicherheitslücken zählt die Zeit: Sobald eine Schwachstelle öffentlich bekannt ist, suchen automatisierte Programme nach Websites, die noch die alte Version nutzen.
Und die automatischen Updates von WordPress?
WordPress spielt kleinere Sicherheits- und Wartungsversionen des Cores standardmäßig selbst ein, für Plugins und Themes lassen sich automatische Updates einschalten. Das ist bequem, aber niemand erstellt vorher ein externes Backup und niemand sieht danach nach, ob die Website noch funktioniert. Genau diese beiden Schritte sind der Kern unseres Update-Service.
| Schritt | Selbst per Klick | Automatische Updates | Update-Service |
|---|---|---|---|
| Backup vorher | nur wenn Sie daran denken | nein | ja, extern gespeichert |
| Kompatibilität prüfen | Ihre Zeit | nein | ja |
| Funktion prüfen danach | Ihre Zeit | nein | ja |
| Rückspielen bei Fehlern | nur mit eigenem Backup | nur mit eigenem Backup | ja, aus dem letzten sauberen Backup |
Und falls doch einmal etwas passiert: Aus dem letzten sauberen Backup stellen wir Ihre Website in unter 24 Stunden wieder her (Servicezeiten Mo–Fr 8–18 Uhr). Was nach einem Angriff sonst zu tun ist, beschreibt der Ratgeber WordPress gehackt – was tun?
Einzelnes Update oder laufender Vertrag
Wir bieten den Update-Service als laufenden Wartungsvertrag an: 21,99 € pro Monat inkl. MwSt. je WordPress-Website, erster Monat kostenlos, keine Mindestlaufzeit. Nach dem Gratismonat läuft der Vertrag automatisch weiter, wenn Sie nicht vorher kündigen; wir erinnern Sie rechtzeitig daran. Danach gilt eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende.
Der Grund für das Vertragsmodell ist einfach: Ein einzelnes Update bringt eine Website auf den aktuellen Stand, aber schon die nächste Plugin-Version kann eine Woche später erscheinen. Laufende Wartung hält den Stand dauerhaft aktuell.
Brauchen Sie nur einmalig Hilfe, etwa weil eine Website jahrelang nicht aktualisiert wurde, fragen Sie gern an. Ob und zu welchen Bedingungen wir einen Einzelauftrag übernehmen, klären wir im Einzelfall. Welche Kosten bei der WordPress-Wartung üblich sind, zeigt die Seite Was kostet WordPress-Wartung?
Auch für WooCommerce-Shops
Online-Shops mit WooCommerce warten wir zum selben Preis. Bei Shops hängt an einem Update mehr: WooCommerce bringt regelmäßig Änderungen an der Datenbank mit, Zahlungs- und Versand-Erweiterungen müssen zur jeweiligen WooCommerce-Version passen, und Themes mit eigenen Shop-Vorlagen können nach einem Update veraltete Vorlagen enthalten.
Nach Updates an einem Shop gehören deshalb Produktseiten, Warenkorb und Kasse zur Funktionsprüfung.
So starten Sie mit dem Update-Service
- Gratismonat buchen: über den Button im Preisbereich.
- Zugänge bereitstellen: einen Administrator-Zugang zu WordPress und, je nach Einrichtung, Zugang zur Hosting-Verwaltung, per SFTP oder zur Datenbank.
- Homepage-Analyse: Zum Start verschaffen wir uns einmalig einen Überblick über den technischen Stand Ihrer Website – installierte Plugins, Theme und WordPress-Version. Stehen viele Updates aus, besprechen wir mit Ihnen, in welcher Reihenfolge wir sie einspielen.
- Laufender Betrieb: Danach übernehmen wir Backups, Updates und Firewall-Wartung. Sie melden sich nur, wenn sich an Ihren Zugängen etwas ändert.
Wir arbeiten per Fernwartung für Websites in ganz Deutschland. In Dresden sind auf Wunsch auch persönliche Termine vor Ort möglich. Fragen beantworten wir vorab unter anfrage@schoenfelder-edv.de oder 0156 78536742, auch per WhatsApp.
Nicht verwechseln: „Update-Dienste“ in den WordPress-Einstellungen
Unter Einstellungen → Schreiben gibt es in WordPress einen Bereich „Update-Dienste“ (englisch „Update Services“). Er hat mit Software-Updates nichts zu tun: Dort tragen Sie Ping-Dienste ein, die WordPress beim Veröffentlichen neuer Beiträge benachrichtigt. Details dazu finden Sie in der WordPress-Dokumentation zu Update Services (englisch).